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  Details EC135 ADAC
 

Auf dieser Seite möchte ich nach häufiger Nachfrage einige Detailaufnahmen meines EC135 ADAC mit kurzer Beschreibung zeigen.

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt wurde als Mechanik ein T-Rex 500 verwendet. Die Gründe hierfür waren, dass der Rumpf für diese Mechanik konzipiert wurde, der Heli sehr verbreitet ist und mein Vereinskamerad Frank den Heli schon seit längerem sehr erfolgreich durch die Luft treibt.
Den Rumpf habe ich von www.modellflugschule.com/ aus Österreich. Er wird aber auch von anderen Shops in Fernost oder Deutschland vertrieben. Es scheint jedoch zwei Varianten zu geben, die sich in einigen Details - z.B. klare/dunkle Scheiben - unterscheiden.
Der Rumpf ist bis auf sämtliche Kleinteile fertig lackiert und die beiden Hälften sind auch schon zusammengefügt. Der Aufbau ist also nicht sonderlich schwer, wenngleich die Anleitung trotz einiger Bilder nicht immer zum Verständnis beiträgt. Man kann allerdings den Aufwand noch gewaltig erhöhen, wenn man, wie bei mir geschehen, den Detailierungsgrad noch erhöht und unter Anderem eine Scalebeleuchtung einbaut.
Standardmäßig ist ein Decorsatz für den österreichischen ÖAMTC dabei. Die ADAC-Decals habe ich mir bei einer Werbetechnik-Firma anfertigen lassen (ca. 20-30Euro).
 

 
Der Rumpf ansich ist ziemlich stabil gebaut. Die Mechanik wird nach Einbau mit dem Landegestell verschraubt, wodurch eine Verbindung vom Rumpf zur Mechanik entsteht. Die restlichen zwei Arretierungspunkte liegen zum einen im Heckausleger und zum anderen über der Heckrohraufnahme der Mechanik. Hier wird mittels einer Art stabilem vorgefertigtem Schaumstoff unter etwas Druck eine Arretierung erreicht. Leider haben diese Verbindungen nach ersten Testflügen nicht ausgereicht, um den Rumpf vibrationsfrei zu bekommen. Ich habe deshalb an der Stelle, wo das Heckrohr aus dem Hackausleger austritt noch mit weiterem Schaumstoff arretiert und zusätzlich auf obigem Bild zu sehendes Holz eingebaut um die Rumpfzelle zu versteifen. Das Ergebnis: mit nur diesen weiteren einfachen Maßnahmen ist der Heli absolut vibrationsfrei!

 

 
Die Akkurutsche muss Platzbediingt ziemlich weit nach vorne und nach unten verlegt werden. Das kommt dem Schwerpunkt sehr zu gute und die Erreichbarkeit durch die vordere Öffnung ist auch sehr gut.
Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Rümpfen ist, dass das Heckservo auf dem Heckrohr verbleiben kann. Ein deutlicher Vorteil für eine spielfreie Anlenkung.
 

 
Etwas kompliziert gestaltet sich der Einbau des Höhenleitwerks. Es besteht aus einem durchgehenden Teil, das durch entsprechende Ausschitte im Heckausleger geschoben werden muss. Diese Ausschnitte müssen selbst ausgefräst werden, wobei es ziemlich schwierig ist, auf beiden Seiten die gleiche Höhe und die entsprechende Form zu erwischen. Das ist bei mir auch nicht besonders gut gelungen, aber wit etwas 12Stunden-Harz und Microballons sieht man nichts mehr davon und es hält sehr fest.
Das eigentlich größte Problem beim gesamten Bau war, eine Spraydose mit exakt der gleichen gelben Farbe zu bekommen. Der Farbton des Rumpfes stimmt nämlich nicht 100%ig mit dem ADAC-Farbton (RAL1021 - Rapsgelb) überein. Ich habe dafür bei einem Lackierfachbetrieb eine Spraydose mischen lassen. Der Unterschied ist nur sehr gering und kaum zu sehen.
 

 
Während die seitlichen Fenster mit Silikon eingeklebt wurden, habe ich mich bei der Frontscheibe entgegen der Anleitung für eine Befestigung mittels Neodymmagneten entschieden, da diese zum Akkuwechsel einfach zu entfernen sein sollte. Die Anleitung verwendet hier viele kleine Schreuben.
Auf das Anbringen der mitleren seitlichen Scheiben wurde aus zwei Gründen bewusst verzichtet: 
  1. bessere Belüfung des Motors und Reglers
  2. bessere Erreichbarkeit der Reglerkabel beim Anstecken des Akkus, des Akkus für die Beleuchtung und des  Schalters für die Beleuchtung

 
Ein Blick in die rechte Hälfte des Rumpfes offenbart den Jazz80-Regler mit den Anschlusskabeln für den Akku, sowie die in gelbem Schrumpfschlauch verpackte Steuereinheit für die Scalebeleuchtung von Optotronix, welche durch einen zweizelligen Lipo versorgt und über den im Bild ersichtlichen Schalter ein- bzw. ausgeschaltet wird. Das Beleuchtungsystem ist somit also völlig unabhängig von der Empfangsanlage und deren Stromversorgung.
 

 

 
Die linke Rumpfhälfte verbirgt den Lipo zur Versorgung der Beleuchtung. Die im Bild sichtbare 35Mhz-Antenne ist bereits Geschichte. Im Heli arbeitet nun ein Robbe/Futaba Fasst-Empfänger.
 
 
Die ovalen Lüftungsgitter sind eigentlich nur in den Rumpf eingeprägt. Da mir das allerdings nicht gefallen hat, habe ich hier den Rumpf aufgefräst und gelb lackierte maßstabsgerechte Lüftungsgitter eingesetzt. Das gleiche an den Turbineneinlässen mit schwarz lackierten Gittern, anstatt eines schwarzen Aufklebers.
Zwischen den D und dem A des ADAC-Schriftzuges ist die weiße LED zu erkennen, die während dem Flug blinkt.


 
Hier im Bild die "Seitenleitwerke". Diese müssen neben einigen anderen Kleinteilen vor dem Anbau gelb lackiert werden. Ebenfalls gut zu sehen ist die LED der positionslichter. Auf dem Heck befindet sich noch ein rotes ACL und in der Frontscheibe ein Suchscheinwerfer.
 

 
Der leuchtorangene Streifen ist mit Orastick-Klebefolie beklebt. Gut zu sehen ist auch der Suchscheinwerfer. Das schwarze Landegestell musste ebenfalls vor Einbau schwarz lackiert werden. Dass der Heckrotor kein Fenestron ist, fällt im Flug kaum auf.










 
Seit Anfang September 2011 fliegt der Heli nun standesgemäß mit 4-Blatt-Rotorkopf. Verbaut wurde der von Align für den T-Rex500 angebotene Rotorkopf. Als Stabilisierungssystem kommt ein VStabi Blueline Pro V5.2 zum Einsatz. 
 




Der Gesamteindruck ist meiner Meinung nach sehr stimmig und das Flugbild absolut genial.

 

 
   
 
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